Juniorwahl 2017 am Gymnasium Nieder-Olm

29. SEP 2017 Aktuelles

Hätten die Schülerinnen und Schüler des Gymno die Zusammensetzung des Bundestags zu bestimmen, käme es wohl zu einer grün-schwarzen oder zu einer grün-rot-roten Koalition. Das Wahlergebnis der Juniorwahl 2017 (Zweitstimmen) im Überblick:

GRÜNE: 28,4 %, CDU: 27,2 %, SPD 16,9 %, FDP: 11%, DIE LINKE: 5,5%, DIE PARTEI:4,6 %, AFD: 2,1 %, ÖDP: 1,6%.

Bei den Wahlkreiskandidaten lag Frau Groden-Kranich (CDU) mit 34,09 % vor Herrn Prof.Dr. Kühl (SPD) mit 24,94 %.

Insgesamt nahmen 19 Klassen und Kurse der Jahrgangsstufen 9 bis 12 mit deutlich über 400 Schülerinnen und Schülern an der Juniorwahl teil. Das Projekt Juniorwahl simuliert real den Wahlvorgang (Papierwahl mit Erst- und Zweitstimme) und motiviert die Schülerinnen und Schüler dazu, sich mit Wahlen und ihren Abläufen und Auswirkungen zu beschäftigen. Die betreuenden Oberstufenkurse - aktuell die Sozialkunde-Leistungskurse der Jahrgangsstufe 12 mit ihren Kurslehrern Herrn Koch und Herrn Wilhelm, und als zusätzliche Verstärkung während der Kursarbeiten Teile des Kurses 11 DE 1 wurden zusätzlich in die Arbeit von Wahlvorständen eingeführt.

Die Juniorwahl am Gymno zeigt, dass Schülerinnen und Schüler "linker" und in der Regel "gemäßigter" als die Gesamtwählerschaft wählen. So kommen die LINKEN auf 5,5 % der Stimmen; die AfD  nur auf 2,1 %. Beachtenswert ist allerdings der Stimmanteil der PARTEI mit 4,6%. Die GRÜNEN mit 28,4% der Stimmen wären am Gymno die großen Wahlgewinner gewesen und hätten sich ihre Koalitionspartner aussuchen können. Aber Juniorwahlen können  auch grundsätzliche Tendenzen der Wählerschaft aufzeigen wie z.B. den Rückgang des Wähleranteils der SPD oder die weiterhin existierende Stärke der Volksparteien CDU und SPD bei den Erststimmen und dem damit verbundenen Gewinn von Direktmandaten im Deutschen Bundestag. 

Wir bedanken uns bei Herrn Koch und Herrn Wilhelm und ihren Leistungskursen für die Durchführung der Juniorwahl und die Auszählung der Stimmen. Wir hoffen, dass alle Juniorwählerinnen und Juniorwähler, wenn sie das Wahlalter erreicht haben, genauso fleißig wählen gehen wie bei der Juniorwahl 2017: Hier lag die Wahlbeteiligung bei über 90%. 

 

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